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IG-Klettern Frankenjura und DAV erhalten Bayerischen Umweltpreis 2002. (26.08.2002)

Kaum zu glauben, nun ist es amtlich: Die Kletterverbände werden für ihre Verdienste um die Verbesserung und den Erhalt unserer Umwelt ausgezeichnet. Ein immenser Imagegewinn für den Klettersport.

 
Der Umweltpreis wird jährlich vergeben für "praktische und wissenschaftliche Leistugen, die im besonderen Maße zur Erhaltung und zur Verbesserung der Umwelt beitragen" und ist mit stolzen 25.000 Euro dotiert, die auf beide Preisträger aufgeteilt werden.

Bemerkenswert daran ist, daß die beiden Preisträger für diesen Preis von der von der oberen Naturschutzbehörde der Regierung Oberfranken vorgeschlagen wurden. Diese Behörde arbeitet seit mehreren Jahren mit den Kletterverbänden an Zonierungskonzepten für das Frankenjura und ist u.a. für die Erstellung der Konzepte des Ailsbachtals sowie der Klettergebiete um Pottenstein und Waischenfeld verantwortlich.
Dies dokumentiert einerseits, wie sich beide Vereine für den hiesigen Klettersport eingesetzt haben. Andererseits bedeutet dieser Umweltpreis einen immensen Imagegewinn für den Klettersport, zeigt es doch, dass Klettern und Naturschutz vereinbar sind. Dies kann sich auf anstehende Zonierungskonzepte - etwa im unteren Wiesenttal und im Trubachtal - nur günstig auswirken.


Zweite Auflage des Frankenjura-Führers Band 1 von Sebastian Schwertner im Handel. (25.08.2002)

Da ein gutes Jahr nach dem Erscheinen die Erstauflage bereits bereits vergriffen war, hat sich Sebastian an die Aktualisierung seines Führers gemacht.

Die Neuauflage bietet im Vergleich zur ersten Auflage 35 Toposeiten mehr und ist nunmehr ganze 370 Seiten stark. Zusätzlich enthält die neue Version viele bunte Fotos. Der Führer ist wieder im Panico-Verlag erschienen und kostet 19.80 Euro.


Leserbrief zum Thema "Einrichten und Sanieren von Kletterrouten in der Fränkischen" (24.08.2002)

Von Ewald Gauster aus Wien erreichte uns ein Leserbrief zum genannten Thema.

Den vollständigen Brief findet Ihr hier.


Saniertes und Neues an der Dooser Wand im oberen Wiesenttal (14.08.2002)

Duch die Sanierung und Entrümpelung klassischer Linien und dem Einbohren von neuen Touren herrscht dort jetzt Fränkische Vielfalt.

 
Neben spannenden Classics gibt es nun auch gut bis sehr gut gesicherte Routen, so dass jeder Kletterer etwas für sich finden sollte.
Landschaftlich schön gelegen, kommen in den ausgesetzten Routen hoch über der Wiesent alpine Gefühle auf.

Das besonders angenehme dabei: Wem die Finger rauchen, der kann sich im gegenüberliegenden Café erholen, ohne dabei das Geschehen aus dem Auge zu verlieren.

Hier findet Ihr das Topo zur Dooser Wand.


Altes in neuem Glanz: Historischer Drei-Seillängenweg saniert! (11.08.2002)

Der im Frühjahr 1972 durch Kurt Ostermayer, Karl Schenk und Rudi Buchner erstbegangene Che Guevara Gedenkweg, ist im Laufe der Jahre immer mehr in Vergessenheit geraten. Die geschlagenen Haken rosteten vor sich hin und sahen nur noch wenige Begeher.

 
Dies war sehr schade, da drei Seillängentouren in der Fränkischen doch eher selten sind und die Heinrichsgrotte durch die Felshöhe (ca. 45 m), die Grotte, die Höhle in der Mitte der Wand (Standplatz Nr.2) und den luftigen Blick über das Wiesenttal doch einiges mehr zu bieten hat als manch anderer Kletterfels.
Im November und Dezember 2001 entschloss sich die "Gruppo Sportivo" - das sind Burkhard Müller, Norbert Schauer und Armin Wilfert - den Weg zu sanieren. Trotz Kälte und Regen kamen wir mit der Sanierung gut voran. Jeder der drei Standplätze wurde mit Doppelhaken ausgestattet, wobei bei dem ersten der noch gute Orginal-Cassin belassen wurde. Alle drei Seillängen sind jetzt sportklettermäßig abgesichert. Leider war der Fels in der untersten Seillänge aber so brüchig, dass wir eine neue 1. Seillänge einrichten mussten. So kam es, dass der "Neue Che Guevara Gedenkweg" entstand. Die drei Seillängen mit ihren jetzt ca. 50 Klettermeter (Höhe ca. 40 m) würden wir mit 6+/7-, 7, 5 bewerten. Insgesamt 15 Haken + 3 Doppelstandplätze, die alten Haken wurden für Technokletterer belassen und sollten im neuen Quergang welche benötigt werden, so können ruhig welche angebracht werden. Es wäre schön, wenn dieser historische und stolze Weg nun wieder ein paar Kletterfreunde mehr sehen würde.

Der Routenname ist angeschrieben, Routenverlauf siehe Topo

Gruß

"Gruppo Sportivo"


Hier geht´s zur Routenbeschreibung des Neuen Che Guevara Gedenkweges.

Hier findet ihr ein Topo zum ältesten Wandteil der Heinrichsgrotte.


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