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Ein Platz an der Sonne
Das kleine Wändchen links oberhalb der Fellner-Dolinenwand ist mit Sicherheit kein zweiter Röthelfels. Wer aber keinen Wert auf perfekte Absicherung legt und die südseitigen Genussklassiker zur Genüge kennt, für den lohnt ein Ausflug zur Breitenberg Südwand.
Das Wändchen ist südseitig ausgerichtet und steht ziemlich weit oben an einem Hang. Somit kann man hier an kalten, sonnigen Tagen bei angenehmen Temperaturen klettern. Es gibt insgesamt zehn Routen zwischen 3+ und 7/7+. Diese haben eine Länge von zehn bis zwölf Metern. Leider sind noch keine Routennamen bekannt.
Die Wand ist für Anfänger gut geeignet, die nur nachsteigen wollen. Die leichten Routen sind über weite Strecken geneigt, was es erleichtert, mit Griff- und Tritttechniken zu experimentieren. Für erste Vorstiegsversuche eignen sich die leichteren Routen dagegen weniger, da hier weitere Hakenabstände die Regel sind. Die beiden Routen im siebten Grad bieten dagegen gut gesicherte und anspruchsvolle Lochkletterei.
Nicht ganz so wohl ist dem überzeugten Sportkletterer bei einer Begehung des ´Frettchens´ (6+). Der Einstieg ist schnell bewältigt und der einzige Bühlerhaken in der Tiefe verschwunden. Es folgt ein geschlagener Haken, bei dem man besser nicht nachfragt, ob er wohl einen Sturz verkraftet. Zwei Meter vor der Ausstiegskante bleibt dann auf einem kleinen Vorsprung Gelegenheit, in der leicht brüchigen Ausstiegspassage stabile Ausstiegsgriffe zu suchen. Doch Vorsicht vor dem großen Loch rechts: hier wohnt ein Frettchen, das wenig Spaß versteht.
Hier geht´s zu detaillierten Informationen über die Breitenbergsüdwand in unserer Datenbank.
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