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Kletterfels „Kommune“ bei Neuhaus gesperrt! (12.12.2005)
Der „schwarz“ erschlossene Kletterfels bei Neuhaus/Pegnitz darf nicht mehr beklettert werden, weil naturschutzfachliche Gründe dagegen sprechen.
Die Kommune, auch Rentnerstein genannt, befindet sich südlich von Neuhaus an einem Wanderweg unmittelbar an der Pegnitz. Ihre fünf Routen wurden in den vergangenen drei Jahren eingerichtet. Leider geschah dies, ohne mit den Naturschutzbehörden und Kletterverbänden Rücksprache zu halten. Aus Vertretern dieser beiden Parteien setzt sich der Arbeitskreis „Klettern und Naturschutz“ zusammen, der das Kletterkonzept Pegnitztal überwacht.
Nach einem Treffen des Arbeitskreises “Klettern und Naturschutz“ vor Ort kamen dieser nach ausgiebiger Diskussion zu dem Schluss, dass der Fels nicht beklettert werden darf. Nun sollen bis zum Frühjahr sämtliche Haken wieder entfernt werden.
Hintergrund der Sperrung ist nach Angaben von Karlheinz Pühl vom Landratsamt Nürnberger Land der besondere ökologische Wert des Felsens, der erst vor kurzem aus naturschutzfachlichen Gründen freigestellt wurde.
In der Diskussion steht ebenso der Fels Piccolino bei Hartenstein. Dieser war auch ohne Wissen des zuständigen Arbeitskreises eingebohrt worden. Hier hatte der Erschliesser aber bei der Gemeinde sowie beim Forstamt um Erlaubnis gefragt. Derzeit scheint es aber so, als ob „Piccolino“ weiterhin beklettert werden darf.
Nach dem Kletterkonzept Pegnitztal dürfen neue Felsen nur noch nach besonderer Genehmigung durch den Arbeitskreis „Klettern und Naturschutz“ erschlossen werden. Bitte informiert Euch vor Neuerschliessungen, sofern sich der Fels nicht eindeutig in Zone 3 befindet, immer bei den zuständigen Kletterverbänden. Illegale Erschliessungen gefährden das derzeit gute Verhältnis zu Naturschutzverbänden und Behörden.
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