|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Prellstein saniert! (28.07.2004)
Der Prellstein ist in den letzten Jahren etwas in Vergessenheit geraten. Die meisten Routen waren mit sehr altem Hakenmaterial ausgestattet. Zudem fehlten Umlenkungshaken, was aufwändige Umbaumanöver am schrofigen Gipfel nötig machte. Nachdem die Routen nun von Jahr zu Jahr mehr zuwuchsen, haben sich Jan Luft und Andreas Schönborn ein Herz gefasst und den Fels umfangreich saniert. Sie wollen damit den Prellstein wieder attraktiver machen.
Der Prellstein befindet sich landschaftlich schön gelegen im Schwarzen Brand in unmittelbarer Nähe der jüngst sanierten Sepp Bader Gedenkwand. Er bietet eher kleingriffige, technisch anspruchsvolle Kletterei im 4. bis 8. Schwierigkeitsgrad und eine tolle Aussicht, die für den relativ langen Zustieg von mehr als einem Kilometer entschädigt.
Innerhalb von zwei Wochen wurden die Routen Jubiläumsweg (6+), Teufelsriss (6), Akzeptiert mich (7+) und Via Clara (8+) geputzt und mit Umlenkhaken ausgestattet. Via Clara wurde noch mit einer zusätzlichen Sanduhrschlinge bestückt, die einen langen Runout entschärft. Vollständig saniert wurden die Touren Geprellt (8+), Emanzenpreller (8), Aspekt (7-) und Fliegender Aachener (6+), der jetzt auch einen Direkteinstieg aufweist. Im Laufer Weg (7+) und im Heiner Koch Gedenkweg (8+) wurde bewusst auf das Setzen von Umlenkhaken verzichtet, da das Gelände über dem letzten Bühler jeweils brüchig und unlohnend ist und ein vorheriges Umlenken sinnvoller erschien.
Zusammen mit der im April von Jan Luft sanierten Sepp Bader Gedenkwand und zahlreichen Neuerschliessungen im Schwarzen Brand ist das Gebiet wieder zu einem lohnenden Kletterziel geworden, dass sich hoffentlich bald wieder größerer Beliebtheit erfreut.
|
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Damaris Knorr und Andreas Bindhammer gewinnen Sportklettercup in Forchheim. (20.07.2004)
München - Die Wettkampfsaison ist in vollem Gange: Am 17. Juli wurde in Forchheim in der Kletterhalle Magnesia der zweite Teil des Deutschen Sportklettercups ausgetragen. In einem hochklassigen Wettkampf entschied die amtierende Deutsche Meisterin Damaris Knorr (Ludwigburg) den zweiten Deutschen Sportklettercup 2004 in Forchheim für sich.
Hier könnt ihr den gesamten Artikel lesen.
|
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Wieder frei: Die zeitlich befristeten Sperrungen der meisten Felsen laufen aus! (15.07.2004)
Die bis zum 15. Juli wegen Vogelschutzes gesperrten Kletterfelsen dürfen nun wieder beklettert werden.
Nachdem in den letzten Wochen an einigen Felsen die zeitlich befristeten Sperrungen schon vorzeitig aufgehoben wurden, hat man nun bei der Wahl eines geeigneten Kletterzieles eine noch größere Auswahl:
So sind der Hammerschmiedturm, die Hohe Wand und der Uhustein im Kleinziegenfelder Tal ebenso wieder für den Klettersport freigegeben wie die Kainachtaler Wand bei Krögelstein. Freie Routenwahl hat man nun wieder im Frankendorfer Klettergarten bei Buttenheim, in dem einzelne Wandteile von den Vogelschutzmaßnahmen betroffen waren. Auch der Totenstein und die Totensteinwände im Leinleitertal, Matterhornwand, Behringer Gedenkwand, Freundschaftsturm, Rabenecker Wand, Richard Vogel Gedenkwand und Wolkensteiner Wand im Wiesenttal sowie die Toni Rockstroh Gedenkwand im Püttlachtal sind ab sofort wieder bekletterbar. Die in diesem Jahr erstmals gesperrte Egloffsteiner Gemsenwand im Trubachtal ist ebenso wie der unweit von Wannbach gelegene Röthelfels, der alljährlich mit einzelnen Wandteilen betroffen ist, wieder vollständig freigegeben. Folterkammer und Moskitorock im Krottenseer Forst, der Rote Fels im Pegnitztal, der bedingt durch die derzeitigen Straßenbaumaßnahmen allerdings nur am Wochenende aufgesucht werden kann, sowie die Brosinnadel und die Oeder Wand im Etzlbachtal komplettieren die Liste der auslaufenden Sperrungen.
Die Schilder werden im Laufe der nächsten Tage entfernt.
Zwei Wochen später, am 31. Juli, enden dann auch die letzten zeitlich befristeten Kletterverbote und die folgenden Felsen können wieder nach Herzenslust beklettert werden:
Kleinziegenfelder Tal: Holzgauer Wand (von der "Holzgauer Verschneidung" bis zum "Golem")
Wiesenttal: Norisbabawand
Todsfelder Tal: Todesfeldwand
Krottenseer Forst/Nestelgrund: Rabenfels
Bitte beachten: Der Sprungstein im Hirschbachtal bildet eine Ausnahme und bleibt wie jedes Jahr noch bis zum 31. August gesperrt!
|
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Deutscher Sportklettercup in Forchheim (13.07.2004)
Am Wochenende 17./18. Juli richtet die DAV-Sektion Forchheim in Zusammenarbeit mit dem Team der neuen Forchheimer Kletterhalle "Magnesia" den zweiten Teil des Deutschen Sportklettercups 2004 sowie des DAV Jugend- und Juniorencups 2004 aus.
Der Sportklettercup ist ein Wettkampf aus drei Durchgängen: Berlin, Forchheim und Heilbronn. Bis Ende September ermitteln die Sportler den Cupsieger und die Cupsiegerin. Die besten 8 Männer und die besten 15 Damen des Deutschen Sportklettercups qualifizieren sich für die am 17. Oktober in Duisburg stattfindende Deutsche Meisterschaft, die als Eintagesveranstaltung durchgeführt wird.
Nach den knappen Ergebnissen des ersten Wettkampfes in Berlin verspricht der zweite Durchgang erneut Hochspannung:
In der Hauptstadt gewann bei den Damen, in Abwesenheit der amtierenden Deutschen Meisterin Damaris Knorr, die Altmeisterin Marietta Uhden, die sich nur dank des besseren Halbfinalergebnisses hauchdünn vor der jungen Lisa Knoche behaupten konnte. Bei den Herren ging es noch enger zu: Nachdem vier Kletterer im Halbfinale den Ausstieg erreicht hatten, scheiterten drei im Finale an dem selben Zug. Nach eingehender Videoanalyse gewann schließlich André Borowka vor den Bindhammer-Brüdern, die sich den 2. Platz teilen mussten.
In Forchheim geht es am Samstag von 10 bis 12 Uhr für rund 50 Teilnehmer mit dem Viertelfinale des Sportklettercups los, bevor im Halbfinale von 13 bis 15:30 Uhr die späteren Finalteilnehmer ermittelt werden. Die Finals wurden dann bewusst in die Abendstunden verlegt, um potentiellen Zuschauern sowohl das aktive Klettern im nahen Frankenjura als auch den Besuch der Wettkämpfe zu ermöglichen. Mit dem Damenfinale ab 19:30 Uhr sowie dem Herrenfinale ab 20:30 Uhr sollte das problemlos möglich sein. Im Anschluss an die Siegerehrung, die für 21:30 Uhr geplant ist, wird auf der Abschlussparty in und um die Kletterhalle mit Grillen und Live-Musik bis spät in die Nacht gefeiert.
Am Sonntag ist dann der Nachwuchs mit dem Jugend- und Juniorencup an der Reihe: Von 10 bis 12:30 Uhr geht das Halbfinale mit rund 80 Teilnehmern über die Bühne, bevor von 14 bis 16 Uhr im Finale die Entscheidung fällt. Mit der Siegerehrung ab 16:15 Uhr klingt das Wettkampfwochenende dann aus. Im Gegensatz zum Vortag ist der Eintritt am Sonntag übrigens frei!
Ort:
MAGNESIA Kletter-Seil-Erlebnispark
Bayreuther Str. 108
91301 Forchheim
Tel.: 09191/616594
Eintritt (nur am Samstag):
Erwachsene: 6,- €
Schüler/Studenten: 4,- €
Für Kinder unter 10 Jahren ist der Eintritt frei!
|
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Frankenjurachronik von Kurt Albert in Vorbereitung! (10.07.2004)
Ende des Jahres soll eine ausführliche Chronik über die Kletterentwicklung des Nördlichen Frankenjuras im tmms-Verlag erscheinen.
Ein Autorenteam rund um Kurt Albert hat es sich zur Aufgabe gemacht, sämtliche Entwicklungsstufen der fränkischen Klettergeschichte aufzuarbeiten und dem Leser in einem großformatigen Bildband zu präsentieren. Der Themenbogen spannt sich von den Kletteranfängen mit Hanfseil bis zu den jüngsten Entwicklungen in der Boulderszene.
Einen großen Teil des Buches wird jedoch die rotpunkt-Kletterbewegung in den Achtziger Jahren mit Kurt Albert und Wolfgang Güllich und die aktuellsten Entwicklungen einnehmen. Portraits über die Aktiven und interessante Infokästen runden das Buch ab.
In diesem Zusammenhang sucht Kurt noch historische Bilder sowie Kletterbilder mit sehr guter Qualität. Wer entsprechendes Material hat, sendet dies bitte an: tmms-Verlag, z. Hd. Kurt Albert, Maybachstr. 12, 71404 Korb Tel.: 07151/4879930.
Der Dank der Autoren ist Euch gewiss!
|
 |
 |
 |
 |
|
|