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Saniertes und Neues an der Schlosszwergwand in Burggaillenreuth
(26.06.2002)
Die Schlosszwergwand (= rechte untere Schlossbergwand) war lange Jahre kein Ziel für Kletterer,
da die älteren vorhandenen Routen praktisch ungesichert waren (2 geschlagene Haken
und eine Schlinge für 5 Routen)
und auch keine Umlenker besaßen. Die Möglichkeiten, die Routen selbst abzusichern, waren eher bescheiden.
In Abstimmung mit der IG Klettern und dem Erstbegeher hat Burkhard Müller die Routen im Winter 2001 und Frühjahr 2002
eingebohrt und dabei auch neue Linien eingerichtet.
Der Fels bietet nun
überwiegend lohnende Leichtkletterrouten mit
guter Absicherung im Bereich 3+ bis 7-. Im rechten Wandteil dominiert athletische Überhangkletterei im 8. und 9. Grad.
Insbesondere durch die gut gesicherten Leichtkletterrouten ergänzt dieser Fels nun die Schlossbergwand mit ihren
hauptsächlich schweren Routen. Durch die Nordausrichtung und die Lage im Wald ist die Schlosszwergwand speziell
im Sommer angenehm.
Hier geht es zur Topoausgabe der Schlosszwergwand.
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IG-Fest am 15.Juni. (10.06.2002)
Am 15.06.2002 findet das traditionelle Fest der IG-Klettern Frankenjura am Campingplatz Eichler im Trubachtal statt.
Für das leibliche Wohl sorgt wie immer die Familie Eichler, Getränke gibt´s von der Brauerei Meister. Sollte es wider Erwarten schlechtes Wetter geben, so steht ein ausreichend großes Zelt zu Verfügung.
Für Stimmung wird dieses Jahr die Band Twang Bar Dudes mit Marcus "Mac" Maier aus Erlangen sorgen.
Leider hat es mit dem geplanten Boulderwettkampf heuer noch nicht geklappt, aber was nicht ist, kann ja noch werden.
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Steht das "Endorama" vor dem "Aus"? (04.06.2002)
Zertrampelte Wiesen, zugeparkte Zufahrten, und an jeder Ecke Klopapier. Nach einiger Geduld hat der Eigentümer nun die Nase voll und droht damit, das Klettern auf seinem Grundstück zu unterbinden.
Auf anfängliche Probleme im neuen Klettergebiet am Rande des Trubachtals hatte einer der Erschliesser schnell reagiert und Schilder aufgestellt, die ein angemessenes Verhalten fordern.
Leider hat dies kaum Wirkung gezeigt, und so rückt nun eine Sperrung immer näher. Ein Gespräch mit dem Eigentümer der Wiese machte deutlich, dass er das momentane Verhalten der Kletterer unter keinen Umständen dulden wird.
Aus diesem Grund bitten wir Euch um folgendes:
1) Bitte betretet die Wiese unmittelbar hinter der Wand nicht! Wer seine Kinder beim Klettern oder Sichern nicht mit Worten im Zaum halten kann, sollte sich eine(n) dritten Mann/Frau zum Kinderhüten organisieren. Der Eigentümer hat nichts dagegen, wenn sich Kinder auf der Wiesenfuhre des Zuganges links der Wand aufhalten.
2) Bitte parkt ordentlich! Das Auto nicht auf die Strasse stellen und ebenso keine Zufahrten versperren.
3) Bitte vergrabt größere "Geschäfte" samt Klopapier, und wenn möglich, nicht unmittelbar in der Nähe der Wand.
4) Bitte hinterlasst keinen Müll und keine Zigarettenkippen.
5) Bitte informiert andere, die um die Probleme nichts wissen und setzt Euch am Fels für ein angemessenes Verhalten ein.
6) Bitte meidet das Endorama, wenn die Wand bereits stark besucht ist.
Der Eigentümer hat es auf einen einfachen Nenner gebracht:
"Benehmt Euch einfach so, wie es bei einem Besuch auf einem fremden Grundstück angemessen ist" - das sollte machbar sein, oder?
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Sperrung an der Matterhornwand vorzeitig aufgehoben! (04.06.2002)
Nach Informationen von Jürgen Kollert darf an der Matterhornwand im unteren Wiesenttal ab sofort wieder geklettert werden.
Üblicherweise ist die Matterhornwand bei Streitberg gegenüber der Burgruine Neideck jedes Jahr zwischen dem 01.02 und dem 15.07 für den Klettersport gesperrt. Man will damit mögliche Brutvorhaben von Wanderfalken nicht gefährden.
Seit kurzem haben allerdings die Vogelschutzexperten des hiesigen LBV (Landesbund für Vogelschutz) die Gewissheit, dass in diesem Jahr kein Brutversuch an der Wand mehr stattfinden wird. Daraufhin setzte sich Edmund Abel vom LBV Forchheim mit den zuständigen Naturschutzbehörden des Lankreises in Verbindung, um die Sperrung vorzeitig wieder aufzuheben.
Dieses Entgegenkommen ist ein Beleg für das immer besser werdende Klima zwischen Naturschutz- und Kletterverbänden. Dies setzt umso mehr voraus, dass sich Kletterer ausnahmlos an die auferlegten Sperrungen halten. Wer Sperrungen igoriert, gefährdet diese Zusammenarbeit und damit auch den fränkischen Klettersport als ganzes.
Die vorzeitige Aufhebung betrifft einzig die Matterhornwand. Alle weiteren zeitlich befristeten sowie unbefristeten Sperrungen bleiben davon unberührt!
Hier geht es zur
IG Klettern Frankenjura.
Das Topo zur Matterhornwand findet Ihr hier.
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